So, einige Monate sind ja nun schon wieder ins Land gegangen und nun wird es langsam Zeit für unseren Bericht von meiner 2.Delphintherapie vom

25.07.-08.08.09 im ONMEGA-Delphintherapiezentrum Marmaris!!!

Das Delphintherapiezentrum gefiel uns schon 2008 super und deshalb haben wir beschlossen auch dieses Mal unsere Therapie wieder in Marmaris zu machen. Alle sind dort super nett, und spitze in dem was sie tun, egal ob es die Therapeuten, Trainer, Praktikanten… sind und die Delphine werden in einem abgetrennten Bereich im Meer gehalten. 

Letztes Jahr war ich ja noch ein Ausnahmekind, da normalerweise erst Kinder ab 2 Jahren dort behandelt werden, aber ich habe total viel Spaß an den Therapien und da ich Wasser und Tiere liebe bin ich von der Delphintherapie total begeistert. Nach der Therapie 2008 habe ich ja einige Fortschritte gemacht und auch dieses Jahr sollte es weiter voran gehen…

                                                     

Es hat nicht lange gedauert bis ich auch dieses Mal vor allem die Therapeutinnen, Trainerinnen und Praktikantinnen mit meinem Charme und meiner fröhlichen und freundlichen Art begeistert habe. Ich bin ein sehr offener, selbstbewusster, kleiner Mann und liebe viele Menschen um mich rum, vor allem wenn sie sich mit mir beschäftigen und ich im Mittelpunkt stehe!

Marmaris hat sich in dem einen Jahr nicht groß verändert, das Delphintherapiezentrum ist um einiges größer geworden, es gibt jetzt noch eine zweite große Plattform im Meer, so dass die mittlerweile 4 Delphine noch mehr Platz haben und der Therapiebetrieb durch die Touristen, die sich die Delphine anschauen kommen, nicht gestört wird.

Um ein bisschen Abwechslung rein zubringen haben sich Mama & Papa dieses Jahr für ein anderes Hotel entschieden, gute Entscheidung, denn der CLUB TURBAN ist von der Anlage und vom Strand her noch viel besser als das Hotel vom letzten Jahr. Dort gab es zwar auch keinen feinen Sandstrand, aber zumindest einen ebenen Kieselstrand, so dass auch mein Sandspielzeug dieses Jahr zum Einsatz kommen konnte. Ansonsten ist alles sehr kind- und behindertengerecht dort und das Personal ist super nett!

Wetter war vom ersten bis zum letzten Tag wie immer spitzenmäßig, nur Sonne und 40°-45°C!!!

                            

Im Flugzeug hatte ich dieses Mal meinen eigenen Sitzplatz, direkt am Fenster, aber das hat mich kaum interessiert, denn kurz nachdem ich im Flieger saß habe ich auch schon meinen Mittagsschlaf nachgeholt und bin erst wieder wach geworden als wir schon fast in der Türkei waren! Da wir erst Nachmittag geflogen sind waren wir auch erst abends in Dalaman auf dem Flughafen und knapp 2 Stunden später dann im Hotel. Wegen der Schweinegrippengefahr mussten wir auf dem Flughafen in Dalaman alle durch eine Schleuse gehen, wo wir mit einer Wärmebildkamera durchleuchtet wurden um evtl. Erreger festzustellen. Aber wir waren ja top fit und meinen blöden Husten, den ich ja fast immer habe, habe ich mir dort auf dem Flughafen dann mal lieber kurz verkniffen!

     

Im Hotel angekommen gab es dann nur noch schnell Abendessen und dann ging´s auf unser schönes Hotelzimmer und kurz danach auch schon ins Bett!
Am nächsten Tag war dann im Delphintherapiezentrum das Einführungsgespräch mit allen Therapeuten. Es waren viele neue Gesichter da, bis auf Barbara, meine diesjährige Delphintherapeutin, die schon seit einigen Jahren dort ist. Es war diesmal ein international gemischtes Team, so dass Mama und Papa ihr Englisch mal ein bisschen auffrischen konnten.
Natürlich waren die Delphine vom letzten Jahr alle noch da: Frosia, Daisy und Splash und Flip war der „Neue“.
Uns wurde das gesamte Team
vorgestellt, wir wurden wieder in alles eingewiesen, mein Entwicklungsverlauf wurde analysiert und sie haben mich noch mal genau angeschaut und Mama und Papa viele Fragen gestellt um sich ein Bild von mir und meiner Entwicklung zu machen!

Am Montag war dann Therapiebeginn: Um 11 Uhr hatte ich mein erstes Date mit Barbara und Daisy!!!
Da ich ja schon alles vom letzten Jahr her kannte 
hatte ich diesmal gar keine Angst mehr. Ich war schon fast zu aktiv, so dass Barbara mich erstmal ein bisschen bremsen musste.

                                               

             

                                

Nachmittags war ich dann bei Ozlem zur Physiotherapie. Sie behandelte mich nach dem Bobath-Konzept, das kannte ich ja schon von zu Hause, so dass ich sehr gut mitmachen konnte. Bei der Physiotherapie stand vor allem meine Gleichgewichtsschulung und Rumpfstabilität im Vordergrund. Ozlem machte die Therapie super, sie ließ sich viele tolle Sachen für mich einfallen und wir hatten total viel Spaß. Auch Mama und Papa bekamen wieder neue Anregungen mit.

 

        

In den nächsten Therapiestunden mit Barbara und Daisy ging es sehr viel um den Berührungskontakt, ich sollte lernen dabei etwas ruhiger zu werden und gezieltere Bewegungen zu machen, was mir auch ganz gut gelang. Da ich sehr neugierig und abenteuerlustig bin wäre ich am liebsten immer sofort auf Daisy gekrabbelt um mit ihr zu toben.

                                    

                   

                                         

Aber ich war ja nicht nur zum spielen hier, sondern um was zu lernen und so lernte ich Daisy den Ring von der Nase abzunehmen und wieder aufzusetzen, Bälle zu Daisy ins Wasser zu werfen oder aus der Hand stubsen zu lassen, mit Daisy zu tanzen und zu singen und ich durfte ihr sogar ins Maul fassen und ihre weiche Zunge und die scharfen Zähne berühren. Dabei hatte ich überhaupt keine Angst und hätte das am liebsten immer wieder gemacht!

                                 

            

                                 

So richtig Spaß hatte ich aber am „Footpush“ und beim „Dorsalride“ wo ich von Daisy durchs Wasser geschoben bzw. gezogen wurde. Das war Action pur!

                

                                        

              

Ich lernte auch, dass, wenn ich wie Barbara mit meiner Hand auf´s Wasser haue, Daisy dann angeschwommen kam. Das funktionierte super und deshalb testete ich das nachmittags beim Baden mit Mama und Papa aus, wenn ich mit meiner Hand auf´s Wasser klatschte kam Mama oder Papa angeschwommen, wow, das klappte sogar bei meinen Eltern!
Mit Barbara, meiner Therapeutin, und Amy, der Trainerin
von Daisy, hatte ich eine sehr schöne und lustige Zeit und wir haben super viel zusammen gelacht.

                                     

                  

Mama und Papa durften natürlich auch mit Daisy schwimmen und spielen, wobei sie sehr viel Spaß hatten.
Einige Male war ich auch bei Puni zur Craniosacral-Therapie. Bei Puni fühlte ich mich total wohl, wow, die strahlte eine Ruhe aus!!! Auch wenn ich mal wieder zu aktiv und zu wild wurde und nicht mehr still halten wollte, wusste sie genau wie sie mich händeln musste. Puni stellte Einschränkungen und Verspannungen im Thorax- und Schulterbereich fest, im cervicalen und occipitalen Bereich und im Zungenbein. Diese Verspannungen und Einschränkungen versuchte sie in unseren Sitzungen zu lösen.

 

                       

4 Mal fuhr ich wieder zu Feli und Sali auf ihre Farm zum Reiten, beim Reiten bin ich ja schon ein alter Hase, denn zu Hause reite ich ja auch, so dass, mir auch die großen Pferde keine Angst machen konnten. Sali und Feli ließen sich immer ganz tolle Übungen auf dem Pferd für mich einfallen und ich liebte es wenn Sali seine Lieder sang. Am meisten Spaß hatte ich beim stehen auf dem Pferd und besonders lustig fand ich es wenn ich auf dem Bauch lag und versuchte den wedelnden Schweif vom Pferd zu fangen. Außerdem lud Feli´s Garten so schön zum relaxen ein, so dass man die Zeit dort super genießen konnte.

                                    

                  

                                     

                  

                                    

Die beiden Praktikantinnen, Nora und Irina, haben mir ganz besonders gut gefallen. Zwei hübsche, junge Mädels, die sich rührend um mich kümmern, was will man als kleiner Mann mehr?!
Mit Nora hatte ich einen Abend sogar
ein Date, sie passte auf mich auf, so dass Mama und Papa mal ein paar Stunden für sich hatten!

   

Dieses Jahr verbrachten wir in der therapiefreien Zeit einige Stunden am Strand und im Meer, machten abends ein paar Shoppingtouren durch Marmaris, einen Tagesausflug mit dem Tauchboot und einen Bootsausflug, wo wir verschiedene Buchten ansteuerten! Abends war dann „Showtime“, nach dem Abend essen ging es in die Minidisco und danach zur Showbühne!!! In der Minidisco rockte ich mit den anderen Kindern richtig ab, dort waren auch immer viele bekannte Gesichter aus dem Therapiezentrum und auf der großen Showbühne gefielen mir natürlich vor allem die schmucken Bauchtänzerinnen! Außerdem lernte ich viele neue Kinder und hübsche Frauen kennen!

       

Auch diesmal waren es wieder zwei unvergesslich schöne Wochen in Marmaris und vor allem im Therapiezentrum! Leider verging die Zeit mal wieder viel zu schnell, aber wir kommen wieder, auf jeden Fall!!!! Noch einmal ein großes DANKESCHÖÖÖÖÖÖN!!!!!!! An das gesamte Team vom Therapiezentrum, vor allem an Barbara, Amy, Ozlem, Puni, Feli & Sali sowie Irina & Nora und natürlich an Daisy!!!!

Macht weiter so und wir freuen uns schon wieder aufs nächste Mal!

                     

Nach nun 5 Monaten nach der Therapie hat sich bei Leon wieder einiges getan, er ist viel selbständiger geworden, versucht beim An- und Ausziehen mit zu machen, isst alleine mit der Hand, die Hand-Mund- Koordination ist deutlich besser geworden, er versucht ganz viel nachzuahmen, auch beim Sprechen. Leon ist konzentrierter geworden, er kann sich jetzt schon viel länger ein Buch anschauen oder sich mit einer Sache beschäftigen.

Feinmotorisch ist er auch deutlich besser geworden, er versucht zu malen und liebt Musik, wonach er auch versucht sich zu bewegen, mitzuklatschen oder mitzusingen. Seit neuestem zieht er sich alleine in den Kniestand und mit Hilfe in den Stand. Wir sind super zufrieden mit den Entwicklungsfortschritten von Leon, zu denen die Delphintherapie wieder eine Menge beigetragen hat.

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